Ausbildung
Verfahrenstechnologe
der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft

3 Jahre

Dauer der Ausbildung

800 € bis 1.140 €

Durchschn. Verdienst

Hauptschul-
abschluss

Empf. Schulabschluss

Das erwartet dich
während der Ausbildung

Backen gehört zu deinen Hobbies? Mathe und Chemie gehörten in der Schule nicht zu deinen Problemfächern? Du kannst zudem auch noch so richtig anpacken? Dann solltest du über eine Ausbildung als Verfahrenstechnologe*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft nachdenken.

Was genau macht ein*e Verfahrenstechnologe*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft?
Letztendlich ist diese Berufsbezeichnung nur eine verlängerte Form einer der ältesten Berufe der Welt: Der Müller bzw. die Müllerin. Doch in diesem Berufsfeld hat sich einiges verändert. Deine Hauptaufgabe wird die Herstellung von Mahlerzeugnissen, Futtermittel und Gewürzpulver sein. Für deine Arbeit wirst du moderne Maschinen bedienen, überwachen und auch reparieren müssen.

Wichtig ist, dass du in diesem Beruf stets auf die Qualität achtest, sowohl von deinen Endprodukten als auch vom Liefergut, welches bei dir ankommt. Auch zu beachten, sind die unterschiedlichen Zusammensetzungen der Mahlerzeugnisse. Unter Berücksichtigung genauer Vorgaben mischt du die Rohstoffe.

Als Verfahrenstechnologe*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft bist du auch für die Einstellung der Anlagen zuständig. In Bezug auf das Mahlgut und das Produkt müssen hier die passenden Programme gewählt werden. Den Rest erledigt die Maschine für dich. Du musst diese lediglich überwachen und bei auftretenden Fehlern einschreiten.

Als Verfahrenstechnologe*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft findest du deinen Platz beispielsweise in Getreidemühlen, Futtermittelwerken, aber auch in Spezialmühlen, welche Öle oder Gewürze herstellen. Auch im Rohstoffhandel, in Mühlenbetrieben sowie in Vermarktungsbetrieben für landwirtschaftliche Betriebsmittel kannst du deinen zukünftigen Arbeitgeber finden.

Wie wird die Ausbildung zum/zur Verfahrenstechnologe*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft ablaufen?
So wie die meisten Ausbildungen ist auch diese eine duale Ausbildung, welche 3 Jahre dauert. Dual bedeutet dabei nichts weiter, als dass du dein theoretisches Wissen in der Berufsschule erlangst und deine praktischen Erfahrungen in einem Betrieb deiner Wahl sammelst. Bei guten Leistungen hast du sogar die Möglichkeit deine Ausbildungsdauer zu verkürzen. Am Ende kommt in jedem Fall eine Abschlussprüfung auf dich zu. Nach erfolgreichem Bestehen kannst du dich dann offiziell Verfahrenstechnologe*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft nennen.

Was muss ich für die Ausbildung als Verfahrenstechnologe*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft mitbringen?
Rein theoretisch brauchst du für diese Ausbildung keinen bestimmten Schulabschluss. In den meisten Fällen wurden in den letzten Jahren jedoch Schüler*innen mit einem Realschulabschluss bevorzugt angenommen. Das wären jedoch nur die schulischen Leistungen, welche du mitbringen solltest. Der Beruf des*r Verfahrenstechnologen*in für Mühlen- und Futtermittelwirtschaft sollte nämlich auch zu deinem Typ passen.

In jedem Fall solltest du gut nach Rezept arbeiten können. Auch dein technisches Interesse könnte hier ein Vorteil sein. Wenn du kein Problem mit Lärm und Staub hast, dann sind das ebenfalls gut Voraussetzungen. Ebenso ist dies kein Bürojob. Wenn du also lieber gemütlich den ganzen Tag am Schreibtisch in deinem Büro sitzen möchtest, dann bist du hier falsch. Auch körperliche Arbeit darf dir nichts ausmachen. Denn in diesem Beruf wird das Schleppen von einem 10 Kilo Mehlsack zum Alltag.

Deine Stärken

Du kannst punkten, wenn ...

1.

dich Chemie interessiert.

2.

du gerne bäckst.

3.

du robust bist.

Wir bilden dich aus:

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Manuela Köpp

039931/579-47