Baugeräteführer*in
Mit großen Maschinen richtig durchstarten
- 3 Jahre
- 1.122 € bis 1.610 €
- Hauptschule
- Schichtdienst möglich
Was macht man in diesem Beruf?
Als Baugeräteführer:in bedienst du verschiedene Baumaschinen wie Bagger, Kräne, Walzen oder Planierraupen. Vor Beginn der Arbeiten transportierst du die Maschinen zur Baustelle, prüfst ihre Einsatzbereitschaft und stellst sicher, dass sie einwandfrei funktionieren. Während der Bauarbeiten bewegst du Erde, hebst Baugruben aus, transportierst schwere Bauteile oder unterstützt beim Straßenbau. Außerdem wartest und pflegst du die Maschinen, führst kleinere Reparaturen durch und wechselst bei Bedarf Anbaugeräte aus.
Diese Aufgaben erwarten dich
Während deiner Ausbildung lernst du unter anderem:
- Bagger, Kräne und andere Baumaschinen bedienen
- Maschinen für den Einsatz vorbereiten
- Erdbewegungsarbeiten durchführen
- Baustoffe und Bauteile transportieren
- Baustellen absichern
- Baugeräte warten und pflegen
- Kleinere Reparaturen durchführen
- Zusatzgeräte montieren und wechseln
- Sicherheitsvorschriften einhalten
- Arbeitsabläufe auf der Baustelle unterstützen
Kein Tag ist wie der andere – jede Baustelle bringt neue Herausforderungen mit sich.
So läuft die Ausbildung ab
Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du praktische Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb sammelst und parallel die Berufsschule besuchst. Dort lernst du alles über Baumaschinen, Baustoffe, Technik, Arbeitssicherheit und die Planung von Bauabläufen.
Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
Für die Ausbildung ist kein bestimmter Schulabschluss gesetzlich vorgeschrieben. Viele Betriebe stellen Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss oder einem mittleren Schulabschluss ein.
Diese Eigenschaften helfen dir besonders:
- Interesse an Technik und großen Maschinen
- Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination
- Konzentrationsfähigkeit
- Verantwortungsbewusstsein
- Schnelle Reaktionsfähigkeit
- Umsicht beim Arbeiten
- Technisches Verständnis
- Freude an der Arbeit im Freien
Auch Mathematik, Physik sowie Werken oder Technik sind hilfreiche Schulfächer.
Wo kannst du arbeiten?
Nach deiner Ausbildung kannst du in verschiedenen Bereichen der Bauwirtschaft tätig werden, zum Beispiel:
- Hochbau
- Tiefbau
- Straßenbau
- Wasserbau
- Spezialtiefbau
- Garten- und Landschaftsbau
Dein Arbeitsplatz befindet sich überwiegend auf Baustellen im Freien. Für Wartungs- und Reparaturarbeiten arbeitest du außerdem in Werkstätten.
Ausbildungsvergütung
Während deiner Ausbildung erhältst du eine Ausbildungsvergütung. Wie hoch diese ausfällt, hängt vom Ausbildungsbetrieb, der Branche und einem möglichen Tarifvertrag ab. Mit jedem Ausbildungsjahr steigt dein Gehalt in der Regel an.
Karriere und Weiterbildung
Nach deiner Ausbildung kannst du dich auf bestimmte Maschinen oder Bauverfahren spezialisieren. Außerdem stehen dir Weiterbildungen, beispielsweise als Baumaschinenmeister:in oder Techniker:in, offen. Auch ein späteres Studium im Bereich Bauingenieurwesen oder Baumanagement ist möglich.
Warum sich die Ausbildung lohnt
Als Baugeräteführerin oder Baugeräteführer arbeitest du mit moderner Technik an spannenden Bauprojekten und siehst jeden Tag, was du geschafft hast. Wenn du gerne draußen bist, Verantwortung übernimmst und große Maschinen faszinierend findest, bietet dir dieser Beruf sichere Zukunftschancen und abwechslungsreiche Aufgaben.
Wir bilden dich aus:
Universal Bau GmbH
- Felchtaer Landstr. 1
- 99974 Mühlhausen/Thüringen
- 03601 48220
- f.platz@unibau.gmbh
- www.unibau.gmbh
- Praktikum: Ja
Strabag AG
- Alt Bartelsdorfer Straße 1
- 18146 Rostock
- -
- christin.kohse@strabag.com
- www.strabag.com
- Praktikum: Ja
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