Leitungsbauer*in für Infrastrukturtechnik

Ohne Leitungen läuft nichts

Wasser, Energie und andere wichtige Versorgungsleitungen müssen zuverlässig dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Als Leitungsbauer/in für Infrastrukturtechnik sorgst du dafür, dass genau das funktioniert. Du arbeitest mit Rohren, Maschinen und Werkzeugen und bist meistens draußen auf Baustellen unterwegs.

Was macht man in diesem Beruf?

Der Beruf ist praktisch, abwechslungsreich und wichtig für unsere Infrastruktur. Wenn du gerne anpackst und sehen möchtest, was du am Ende des Tages geschafft hast, könnte diese Ausbildung zu dir passen.

 

Was machst du als Leitungsbauer/in?

Am Anfang steht häufig der Graben: Du hebst Baugruben aus und sicherst sie, damit dort gefahrlos gearbeitet werden kann. Anschließend werden Rohr- und Bauteile in die Grube eingesetzt. Viele Teile sind genormt, spezielle Stücke wie Abzweigungen oder Biegungen kannst du aber auch selbst herstellen. Danach verbindest du die einzelnen Teile zu einem stabilen und dichten Leitungssystem. Dafür werden die Verbindungen zum Beispiel verschweißt, verklebt oder verschraubt. Auch Absperrschieber, Armaturen und Messvorrichtungen baust du ein. Bevor der Graben wieder geschlossen wird, prüfst du, ob die Leitungen dicht und sicher sind. Auch später bist du gefragt: Du wartest Leitungssysteme, reparierst Schäden und behebst zum Beispiel Rohrbrüche oder hältst Versorgungsanschlüsse instand.

 

Wo arbeitest du?

Leitungsbauer/innen für Infrastrukturtechnik arbeiten vor allem in:

  • Tiefbauunternehmen
  • Betrieben der Energieversorgung
  • Betrieben der Wasserversorgung

Dein wichtigster Arbeitsplatz ist die Baustelle im Freien. Je nach Aufgabe kann es dich aber auch in eine Werkstatt verschlagen.

 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung ist dual und dauert 3 Jahre. Du lernst also an zwei Orten: Im Ausbildungsbetrieb sammelst du praktische Erfahrung und in der Berufsschule bekommst du das passende Fachwissen. So lernst du Schritt für Schritt, wie Leitungen geplant, gebaut, geprüft, gewartet und repariert werden.

 

Welchen Schulabschluss brauchst du?

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis starten Menschen mit unterschiedlichen Schulabschlüssen in die Ausbildung. Ein Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss kann dir den Einstieg erleichtern. Wichtiger als ein bestimmter Abschluss ist, dass du Interesse an Technik hast und gerne praktisch arbeitest.

 

Was solltest du mitbringen?

Handwerkliches Geschick ist besonders wichtig. Du solltest gerne mit Werkzeugen arbeiten und keine Angst davor haben, auch mal richtig mit anzupacken. Außerdem brauchst du Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Schließlich müssen Leitungen sicher und dicht sein. Auch Umsicht ist wichtig, zum Beispiel wenn große und schwere Rohrstücke in eine Baugrube eingesetzt werden.

 

Diese Schulfächer helfen dir

Mathematik brauchst du unter anderem für Vermessungen sowie Flächen- und Raumberechnungen. In Physik lernst du Grundlagen, die dir beim Arbeiten mit Messgeräten helfen. Werken und Technik sind ebenfalls nützlich, etwa beim Umgang mit Werkzeugen und beim Lesen von Bau- und Verlegeplänen.

 

Passt der Beruf zu dir?

Du bist gerne draußen, arbeitest lieber praktisch als nur am Schreibtisch und interessierst dich für Technik? Dann könnte die Ausbildung als Leitungsbauer/in für Infrastrukturtechnik genau das Richtige für dich sein. Du sorgst mit deiner Arbeit dafür, dass wichtige Versorgungsleitungen zuverlässig funktionieren – und bist damit ein wichtiger Teil moderner Infrastruktur.

Wir bilden dich aus:

Komesker Haus- & Umwelttechnik GmbH + Komesker Anlagenbau GmbH

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