Kanalbauer*in

Für eine funktionierende Infrastruktur unter der Erde

Du möchtest praktisch arbeiten, bist gerne draußen und interessierst dich für große Bauprojekte? Dann könnte die Ausbildung als Kanalbauer:in genau das Richtige für dich sein. In diesem Beruf sorgst du dafür, dass Abwasser sicher abgeleitet wird und unsere Städte und Gemeinden mit einer funktionierenden Kanalisation ausgestattet sind. Wichtig: Die Ausbildung Kanalbauer:in wird zum 1. August 2026 durch den neu geordneten Ausbildungsberuf Kanalbauer:in für Infrastrukturtechnik ersetzt.

Was macht man in diesem Beruf?

Als Kanalbauer:in verlegst du Rohre aus Beton, Kunststoff, Steinzeug oder Metall und baust Kanalsysteme für die Abwasserentsorgung. Deine Arbeit beginnt mit dem Vermessen der Baustelle und dem Absichern des Arbeitsbereichs. Anschließend hebst du Gräben und Schächte aus, verlegst die Rohre und überprüfst, ob alle Leitungen dicht sind. Neben dem Neubau kümmerst du dich auch um die Wartung und Sanierung bestehender Kanalsysteme. So sorgst du dafür, dass Abwasser sicher transportiert wird und keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangen.

 

Diese Aufgaben erwarten dich

Während deiner Ausbildung lernst du unter anderem:

  • Baustellen vorbereiten und absichern
  • Arbeitsstrecken vermessen
  • Schächte und Gräben ausheben
  • Kanalrohre verlegen und verbinden
  • Leitungen auf Dichtheit prüfen
  • Böden verdichten und Baugruben sichern
  • Alte Kanäle sanieren
  • Abwasseranlagen instand halten
  • Baupläne lesen und umsetzen
  • Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften beachten

Du arbeitest mit modernen Maschinen und leistest einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz.

 

So läuft die Ausbildung ab

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du praktische Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb sammelst und parallel die Berufsschule besuchst. Dort lernst du unter anderem Tiefbautechnik, Vermessung, Baustoffkunde sowie den sicheren Umgang mit Maschinen und Werkzeugen.

 

Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?

Für die Ausbildung ist kein bestimmter Schulabschluss gesetzlich vorgeschrieben. Viele Betriebe stellen Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss oder mittleren Schulabschluss ein.

Hilfreich sind vor allem:

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Sorgfältige Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Gute Auge-Hand-Koordination
  • Körperliche Fitness
  • Teamfähigkeit
  • Freude an der Arbeit im Freien

Auch Mathematik, Physik sowie Werken oder Technik sind gute Grundlagen für die Ausbildung.

 

Wo kannst du arbeiten?

Nach deiner Ausbildung kannst du unter anderem tätig sein bei:

  • Tiefbauunternehmen
  • Unternehmen der Abwasserwirtschaft
  • Kommunalen Bauämtern
  • Unternehmen für Kanalsanierung

Du arbeitest überwiegend auf Baustellen im Freien. Je nach Einsatzgebiet bist du auch unterirdisch in Kanälen oder Schächten tätig.

 

Ausbildungsvergütung

Während deiner Ausbildung erhältst du eine Ausbildungsvergütung. Die Höhe richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb und einem möglichen Tarifvertrag. Mit jedem Ausbildungsjahr steigt dein Verdienst in der Regel an.

 

Karriere und Weiterbildung

Nach der Ausbildung kannst du dich beispielsweise zur Vorarbeiterin oder zum Vorarbeiter, Polier:in oder Meister:in weiterbilden. Auch Spezialisierungen im Tiefbau oder ein Studium im Bauingenieurwesen eröffnen dir weitere Karrieremöglichkeiten.

 

Warum sich die Ausbildung lohnt

Als Kanalbauer:in arbeitest du an einer Infrastruktur, die für unseren Alltag unverzichtbar ist. Du sorgst dafür, dass Städte und Gemeinden zuverlässig funktionieren und leistest gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz. Wenn du gerne anpackst, draußen arbeitest und technische Herausforderungen magst, bietet dir dieser Beruf ausgezeichnete Zukunftschancen.

Wir bilden dich aus:

WESTA Straßen- und Tiefbau GmbH

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