Agrarwirtschaftlich-technische*r Assistent*in

Forschung für Landwirtschaft und Umwelt

Du interessierst dich für Naturwissenschaften, Landwirtschaft und moderne Forschung? Dann könnte die Ausbildung als Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in genau das Richtige für dich sein. In diesem Beruf unterstützt du Wissenschaftler*innen bei der Untersuchung von Pflanzen, Tieren, Lebensmitteln und Umweltproben. Dabei arbeitest du sowohl im Labor als auch draußen auf Feldern, in Gewächshäusern oder Versuchsställen. Du analysierst beispielsweise Bodenproben, untersuchst Saatgut auf seine Qualität oder prüfst Lebensmittel wie Milch, Fleisch und pflanzliche Produkte auf ihre Inhaltsstoffe.

Was macht man in diesem Beruf?

Ein wichtiger Teil deiner Arbeit besteht darin, neue Erkenntnisse für die Landwirtschaft zu gewinnen. Du hilfst dabei herauszufinden, welche Pflanzen besonders widerstandsfähig gegen Krankheiten, Schädlinge oder Klimaveränderungen sind. Außerdem untersuchst du, wie unterschiedliche Anbaumethoden oder Tierhaltungsformen die Qualität von Lebensmitteln beeinflussen. Auch moderne Themen wie nachhaltige Landwirtschaft, ressourcenschonender Anbau oder die Optimierung von Gewächshausbedingungen gehören zu deinem Arbeitsalltag.

 

Arbeiten im Labor und in der Praxis

Als Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in führst du viele Untersuchungen durch. Du dokumentierst Ergebnisse, wertest Daten aus und bereitest Versuche vor. Gleichzeitig bist du oft direkt vor Ort unterwegs, beobachtest Pflanzenwachstum oder unterstützt bei Aussaat, Pflege und Ernte von Versuchskulturen. Die Mischung aus wissenschaftlicher Arbeit und praktischen Aufgaben macht den Beruf besonders abwechslungsreich.

 

Wo kannst du arbeiten?

Nach deiner Ausbildung kannst du unter anderem tätig werden:

  • in Forschungsinstituten
  • bei Landwirtschaftskammern
  • in Veterinärämtern oder Behörden für Lebensmittelsicherheit
  • in Unternehmen der chemischen Industrie
  • in Pflanzen- und Saatzuchtbetrieben
  • bei Erzeugervereinigungen

Deine Arbeitsorte sind vor allem Labore, Gewächshäuser, Versuchsfelder und Versuchsställe. Teilweise arbeitest du auch im Büro.

 

Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?

Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss benötigt.

Wichtig sind außerdem:

  • Interesse an Biologie, Chemie und Landwirtschaft
  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Geduld bei längeren Untersuchungen und Versuchsreihen
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Mathematisches Verständnis

 

Dauer der Ausbildung

Die schulische Ausbildung dauert zwei Jahre und findet an Berufsfachschulen oder Berufskollegs statt. Ergänzt wird sie durch Praktika in passenden Betrieben.

 

Vergütung während der Ausbildung

Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, erhältst du in der Regel keine Ausbildungsvergütung. Je nach Schule können Kosten wie Schulgeld oder Prüfungsgebühren anfallen.

 

Warum ist dieser Beruf spannend?

Wenn du Naturwissenschaften spannend findest und aktiv an Lösungen für die Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt der Zukunft mitarbeiten möchtest, bietet dir dieser Beruf viele Möglichkeiten. Du verbindest Forschung, Technik und Praxis und leistest einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Landwirtschaft und sichere Lebensmittel.

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