Umwelttechnologe*in für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen
Nachhaltig handeln. Präzise arbeiten. Umwelt schützen.
- 3 Jahre
- 1.054 € bis 1.464 €
- Mittlere Reife
- werktags, Wochenendarbeit, Schichtdienst möglich
Was macht man in diesem Beruf?
In diesem Ausbildungsberuf bist du viel unterwegs und arbeitest direkt an wichtigen Anlagen, die man im Alltag oft gar nicht sieht – obwohl sie extrem wichtig sind.
Rohrleitungen prüfen und reparieren
Im Bereich Rohrleitungsnetze kontrollierst du Abwasserkanäle mit moderner Technik, zum Beispiel mit Spezialkameras. So findest du heraus, ob irgendwo etwas undicht ist oder blockiert wird.
Du kümmerst dich zum Beispiel darum:
- Abwasserkanäle auf Schäden zu überprüfen
- Verstopfungen zu beseitigen
- Rohre, Schächte und Becken zu reparieren
- Probleme im Kanalsystem zu beheben
Industrieanlagen reinigen und warten
Im Bereich Industrieanlagen arbeitest du an großen technischen Anlagen, Tanks und Rohrsystemen.
Deine Aufgaben sind hier zum Beispiel:
- Anlagen und Tanks entleeren und reinigen
- Rohre warten und auf Dichtigkeit prüfen
- Rückstände und Abfälle fachgerecht entsorgen
- Reinigungsmittel umweltgerecht einsetzen und entsorgen
Du sorgst also dafür, dass alles sicher, sauber und umweltfreundlich läuft.
Wo arbeitest du in diesem Beruf?
Als Umwelttechnologe / Umwelttechnologin bist du nicht im Büro, sondern richtig mittendrin im Geschehen.
Typische Arbeitsorte sind:
- im Freien, z. B. an Straßen oder Baustellen
- in Kanalnetzen unter der Erde
- in Kläranlagen oder Industrieanlagen
- bei Betrieben der Abwasser- und Abfallwirtschaft
- bei spezialisierten Reinigungsfirmen
Kurz gesagt: Dein Arbeitsplatz ist überall dort, wo Wasser, Abwasser und Technik im Spiel sind.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist eine sogenannte duale Ausbildung.
Das bedeutet:
- du arbeitest in einem Ausbildungsbetrieb
- und gehst gleichzeitig in die Berufsschule
So lernst du Theorie und Praxis gleichzeitig und kannst das Gelernte direkt im Job anwenden.
Welcher Schulabschluss wird benötigt?
Rein rechtlich brauchst du keinen bestimmten Abschluss. In der Praxis sieht es aber oft so aus:
Viele Azubis haben:
- einen Hauptschulabschluss
- einen mittleren Bildungsabschluss
- seltener (Fach-)Abitur
Wichtiger als der Abschluss sind aber deine Interessen und Fähigkeiten.
Das solltest du für den Beruf mitbringen
In diesem Job geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Verantwortung.
Wichtige Fähigkeiten:
- Handwerkliches Geschick (z. B. beim Reparieren von Rohren)
- Technisches Verständnis (z. B. beim Arbeiten mit Kamerasystemen)
- Sorgfalt (z. B. beim Prüfen von Leitungen auf Schäden)
- Verantwortungsbewusstsein (du arbeitest oft mit umweltkritischen Stoffen)
- Umsicht (z. B. beim Umgang mit gefährlichen Rückständen)
Diese Schulfächer helfen dir besonders
Wenn du in der Schule schon in diesen Fächern gut bist, hast du einen Vorteil:
- Mathematik (z. B. für Berechnungen in Kläranlagen)
- Chemie, Physik und Biologie (z. B. für Stoffe und Umweltprozesse)
- Technik / Werken (z. B. für Reparaturen und praktische Arbeiten)
Warum dieser Beruf wichtig ist
Ohne Umwelttechnologinnen und Umwelttechnologen würde vieles in unserer Infrastruktur nicht funktionieren. Du sorgst dafür, dass:
- unser Abwasser sicher gereinigt wird
- die Umwelt geschützt bleibt
- Industrieanlagen sauber und sicher arbeiten
Du arbeitest also in einem echten Zukunftsberuf mit Sinn.
Dein Einstieg in einen technischen Umweltberuf
Wenn du Lust auf Technik, Abwechslung und Arbeit draußen hast, ist diese Ausbildung eine spannende Möglichkeit für deinen Start ins Berufsleben. Hier wird es garantiert nicht langweilig – und du tust gleichzeitig etwas richtig Wichtiges für Umwelt und Gesellschaft.
Wir bilden dich aus:
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